| Die Musen |
In der Antike waren sie die Schutzgöttinnen der Künste (des Gesangs, der Musik, des Tanzes und der Dichtung) in später Zeit auch der Wissenschaften, sowie aller geistigen Tätigkeiten. Mnemosyne gebar sie dem Zeus in Pierien am Olymp. Die ersten Quellen berichten von drei Musen, doch bald wurde ihre Anzahl mit neun angegeben. Die Zahl neun setzte sich dann sehr schnell durch. Der griechische Dichter Hesiod erwähnte sie zuerst. Orte ihrer Verehrung waren Pierien, der Helikon mit der Quelle Hippokrene und Delphi (mit der Quelle Kastalia). Ihr Gesang wurde durch Apoll, dem Musenführer geleitet. Die Musen inspirierten die Dichter, so entstanden viele berühmte Werke. Die Musen standen den Dichtern belehrend und hilfreich zur Seite, deshalb wurden sie in den Proömien der Werke angerufen. Erst in spätrömischer Zeit wurden ihnen die heute noch bekannten Eigenschaften zugeordnet. |
| Erato | Lyrik ,erotische Poesie |
| Euterpe | Flötenspiel ![]() |
| Kalliope | epische Dichtung |
| Kleio | Geschichtsschreibung, epische Dichtung |
| Melpomene | Tragödie |
| Polyhymnia | Tanz, Musik |
| Terpsichore | Lyra, Tanz |
| Thaleia | Lustspiel |
| Urania | Sternkunde |

