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Ebrodelta


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Das Ebrodelta Reisanbau


Ebrodelta Traditionell ist Spanien ein landwirtschaftlich geprägter Staat. Die Durchschnittstemperatur im Ebrodelta liegt bei ca. 16 Grad Celsius. Im Winter mild dazu viel Niederschlag in den kälteren Monaten - also ideale Bedingungen für ganzjährige Landwirtschaft. Dieses milde mediterrane Klima nutzt Spanien aus, um innerhalb Europas der größte Erzeuger für Obst und Gemüse zu sein. Selbst in den Wintermonaten sind die Temperaturen noch hoch genug, um die Anbaugrenze von 10 Grad nicht zu unterschreiten. Ein großer Teil des Gebiets wird landwirtschaftlich genutzt, insbesondere zum Reisanbau. Das Ebrodelta ist die Reiskammer Spaniens. Reis benötigt zum guten Gedeihen sehr viel Wasser, dieses bringt der Ebro nach seiner rund 910 km langen Reise mit. Heute wird der Reis noch im selben Rhythmus wie vor Jahrhunderten angebaut. Anfang April legen die Bauern die Reisfelder trocken, so dass die Erde bearbeitet werden kann. Mitte April beginnt die Flutung der Felder und die Aussaat wird ausgebracht. Im Juni (siehe Bilder) steht der Reis noch nicht sehr hoch. Im Sommer steht derEbrodelta Reis hoch und verwandelt alles in eine grüne Fläche. Die Ernte erfolgt im September Ebrodelta Man sollte die Reisfelder am Ebro Delta also zur richtigen Jahreszeit besuchen, denn nur im Sommer sieht man so ein Grün wie weiter unten auf den Bildern. Nach der im September stattfindenden Ernte sehen die Felder ganz und gar verwandelt aus. Da ist dann nur nasse Erde zu sehen. Im Februar wird das Wasser abgelassen, die Erde trocknet und kann für die nächste Aussaat vorbereitet werden. Das nah gelegene Valencia und seine Umgebung ist die Gegend der Reisgerichte. Zusammen mit der weitberühmten Paella können die Valencianer ein hervorragendes Reisgericht mit allen Arten von Zutaten wie Fleisch, Huhn, Meeresfrüchten, Gemüse oder Fisch zubereite. Weltweit ist der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch von Reis während der letzten 40 Jahre von 40 auf 60 kg gestiegen.